Love- und Romance-Scamming

Beachboys und ihre Liebesmasche auf Sansibar

 

Quelle: maasaisbeachboys.blogspot.com

Sansibar ist für viele Erholungssuchende der Inbegriff einer tropisch-paradiesischen Trauminsel. Doch auch da gibt es Licht und Schatten. Junge Massai-Männer aus Tansania haben hier eine lukrative Nische für sich entdeckt, ihre exotische, lässige und selbstbewusste Ausstrahlung zu vermarkten. Durch Anbaggern und Flirten bringen die Beachboys weiße Touristinnen („mzungus“) um ihren Verstand und ziehen ihnen das Geld aus der Tasche. Ein warnender Selbsterfahrungsbericht nicht nur für allein reisende Frauen!

Der Bann ist gebrochen. Seit meiner Rückkehr aus Sansibar vor über drei Monaten waren meine Sinne vernebelt durch vertraute bis amouröse Gespräche mit einem jungen Massai (Maasai), mit dem ich ab und zu telefonierte. Ich hatte ihm auf Sansibar zwei Perlen-Armreife abgekauft, ihm eine Flasche Wasser und ein Glas Zuckerrohrsaft geschenkt, war mit ihm am Strand entlang spaziert. Sonst war nichts zwischen uns gewesen, außer einem zärtlichen Gefühl, ähnlich dem einer Mutter zu ihrem Sohn. Von meiner Seite aus war es eine ehrliche, zwischenmenschliche Begegnung. Ich musste weinen, als ich ihn das letzte Mal sah. Warum, weiß ich selbst nicht genau.

Massai-Armreife in den tansanischen Farben. Einen trage ich immer am Handgelenk. Den zweiten bekam eine Freundin. ©Jutta Keller

Daniel spricht nicht gut Englisch, über Privates oder Weltpolitisches konnten wir uns am Telefon nicht unterhalten, doch für „How are you? How was your day? I miss you. I love you. Dream of me! Your hair are like a baby cow“ reichte es dann doch. Erstaunlicherweise war ich glücklich damit, ihn einfach nur über Video zu sehen, mit seinem traditionellen Shouka-Umhang, seinen Massai-typischen Haaren und den blendend weißen Zähnen. Sehr bald gesellten sich zu seinen Floskeln aber auch noch Bitten wie: „Can you support me? Please help me! I need money to go to Zanzibar. My family is so thankful for your help”. Nicht gleich, sondern zeitlich fein abgestimmt. Massai sind einfühlsame, intuitive Menschen – so wie ich auch. Trotz meiner Erfahrung fühle ich mich ihnen nach wie vor verbunden.

Massai als Herzensbrecher, weiße Frauen als Melkkühe

Doch nun – nach gut drei Monaten – bin ich ernüchtert und geläutert. Die Entzauberung kam am Pfingstsonntag – der Heilige Geist hat vielleicht etwas nachgeholfen 😊 – durch einen Internetartikel von betroffenen weißen Frauen über Massai-Beachboys auf Zanzibar. Sie alle wurden finanziell ausgenommen, ihre Gefühle ausgenutzt, manche sogar geschlagen. Selbst die Familien und Frauen der Massai sollen dieses (Trauer-)Spiel mitspielen, weil sie das Geld brauchen. So weit ging ich nicht, ich habe nur zweimal Geld an Daniel geschickt.

Nachdem meine postalische Einschreibe-Sendung nach Tanzania samt Inhalt von 17 USD und 3.000 TZS (mein restliches Urlaubswechselgeld) tatsächlich dort angekommen war, zeigte mir Daniel seine Mama am Telefon. Sie sagte immer wieder „Jambo, jambo“, vielleicht war das ihre Art, vielen Dank (Asante sana) zu sagen. Das ganze Geld hat sie wohl für sich und ihre Kinder bekommen. Daniel ist ihr ältester 26-jähriger Sohn.

Dieser Internetartikel über die Massai-Beachboys hat mir die Augen geöffnet, mich aus meinem Jungmädchentraum wachgerüttelt. Am Abend zuvor hatte ich noch mit Daniel im tansanischen Busch telefoniert. Er bettelte mich zum dritten Mal um Geld für die Fahrt nach Sansibar an: 50.000 TZS, umgerechnet rund 20 €, für einen Europäer nicht viel Geld, für einen Tansanier ein Vermögen, erst recht für einen jungen Massai, der im Busch nur Kühe hütet und sonst kein Einkommen hat. Ich erbat mir Bedenkzeit, dann fand ich „zufällig“ den Artikel und entschied mich gegen eine erneute dritte „Spende“.

Sansi-bar – Am liebsten in bar

Quelle: unlimphotos.com
Die jungen Massai-Männer aus Tansania mit ihren schön gemusterten Umhängen haben auf Sansibar eine lukrative Nische für sich entdeckt, ihre exotische, lässige und selbstbewusste Ausstrahlung zu vermarkten. Durch Anbaggern und Flirten bringen sie weiße Touristinnen („mzungus“) um ihren Verstand und ziehen ihnen das Geld aus der Tasche, am liebsten in bar, doch auch noch später über Wochen und Monate hinweg, wenn die Frauen schon lange wieder zuhause sind, über Geldtransfers. Zugute kommt ihnen ihre Handy-, WhatsApp- und Facebook-Affinität. Mit ihren einschmeichelnden Messages umwerben sie ihre „Beute“, bauen Vertrauen zu ihnen auf, so dass emotionale Abhängigkeit entsteht. Das Geschäftsmodell scheint gut zu funktionieren, weil immer wieder neue arglose Frauen allein nach Sansibar fliegen und dort Urlaub machen.

Mein Vertrauensvorschuss für Massai

Massai Thomas war kein Beachboy! Ich lernte ihn 2010 auf Sansibar kennen. Er verkaufte nur seinen Schmuck und hatte auch kein Smart Phone. Seinen roten Fußreif trage ich heute noch.

Bei meinem ersten Aufenthalt auf Sansibar vor 12 Jahren, als ich noch mit meinem Ex-Freund reiste, folgte uns auch ein Massai: Thomas tauchte immer wieder unerwartet mit seinem Stock (emudi) in dem Resort auf, in dem wir gerade waren. Wir spendierten ihm eine Cola und er war glücklich, mit uns einfach zusammen zu sitzen, uns seine Schmuckstücke zu zeigen und das ein oder andere zu verkaufen, die ich heute noch trage.  Ein Smart Phone hatte er damals nicht. Ich hatte keinen Kontakt mehr über all die Jahre. Mit diesem Vertrauensvorschuss kam ich nun im Februar 2022 zum zweiten Mal nach Sansibar, dieses Mal allein.

Thomas wollte ich auch ausfindig machen, fragte fast alle Massai, die mir begegneten, selbst den in meinem Resort in Kizimkazi für Security angestellten, ob sie ihn vielleicht kennen. Zeigte ihnen meinen Artikel in der „Tirolerin“, in dem auch ein großes Foto von uns beiden mit vier Mädchen veröffentlicht ist. Salum, ein Sansibari, der mir 2010 noch als Junge in Jambiani Gebackenes von seiner Mutter verkaufte, lief mir „zufällig“ am Beach in Sansibar-Stadt über den Weg. Ich erkannte ihn wieder nach 12 Jahren (leider ist auch er ein Beachboy). Er erzählte mir, dass Massai Thomas mittlerweile ein alter Mann sei. Irgendwann werde ihn in seinem Dorf in Tansania finden und ihm den schönen Ring aus Kuhhorn mit den schwarzen Perlchen zeigen, den er vielleicht reparieren lassen kann. Just good friends over all the years that passed by. Auch das gibt es.

Seit 12 Jahren trage ich den Fußreif von Thomas, links auf Sansibar anno 2022, rechts 2010.

Die Kultur der Massai im Umbruch

Times are changing. Seit 2010 hat sich einiges verändert. Damals hatte ich noch kein WhatsApp und nach meiner Rückkehr auch keinen weiteren Kontakt. Im gleichen Resort, in dem ich jetzt auch wieder war, sind heute keine Massai mehr erlaubt, außer diejenigen, die für die Security dort angestellt sind. Die anderen kann man nur außerhalb am Strand oder in den Dörfern treffen, wo sie Touristen, Alleinreisende und auch Paare, ansprechen.

Die Kultur der Massai ist im Wandel, im Umbruch. Vor allem junge Massai aus Tansania, die noch nicht verheiratet sind und kein Geld für den Kauf von Kühen haben, um eine Frau zu heiraten, sind an den Stränden Sansibars unterwegs. Ihr Handy ist das Kommunikationsmittel Nummer 1, mit dem sie auch den Kontakt über Landesgrenzen hinweg am Leben erhalten. (In meinem Studien-Nebenfach Ethnologie hatte ich Mitte der 1980-er Jahren eine Arbeit über das Brautpreissystem der Swazi in Südafrika geschrieben: „Lobola – Wifes for cattle“, insofern ist mir diese Tradition vertraut).

Realistisch gesehen wird der Austausch von Geben und Nehmen immer einseitig bleiben. Die Frau gibt, der Massai nimmt. Außer frau bekommt für ihre Geldtransfers ein Geschenk in Form eines Fußkettchens oder Armreifs mit ihrem Namen. Daniel trug so einen Armreif mit seinem Namen, ich hatte ihn mir mit meinem Namen gewünscht. Ob ich ihn wohl jemals bekommen werde?

Sex sells – ein weltweites Phänomen

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Das Phänomen des Angebaggert- und Umworben-Werdens gegen Geld – kurz: Sex Tourism – ist ein weltweites Phänomen. Nicht nur auf Sansibar, wo ich in Stone Town auf dem Musikfestival „Sauti za Busara“ weiße, meist nicht besonders attraktive Frauen mit deutlich jüngeren, teils recht gutaussehenden einheimischen Männern (Sansibari und Massai) sah und mich über diese Liaisons wunderte.

Schon Mitte der 1990-er Jahre, als ich mit meinem damaligen Freund an einem Strand auf Sri Lanka entlang ging, begleitete uns ein junger Singhalese und fragte mich: „Do you want my banana?“ Wie groß musste seine finanzielle Not sein? Wie „notgeil“ muss ein (dunkelhäutiger) Mann sein, um sich einer (weißen) Frau öffentlich für Geld anzubieten? Umgekehrt ist es mir auch schon passiert, als ich mit einem Freund auf Phuket war, dass er in meinem Beisein von einheimischen Frauen angemacht wurde.

Love Scammer und Romance Scammer in sozialen Netzwerken

Eigentlich hätte ich es ja wissen müssen! 2018 hatte mich über LinkedIn schon mal ein Alfred F. angeschrieben. Der gutaussehende Unbekannte kontaktierte mich über eine andere Freundin, die mich noch (vor ihm) warnte. Doch ich war neugierig, wollte dahinterkommen, wer Alfred wirklich ist, dafür legte ich mir sogar eine neue E-Mail zu. Während unserer Korrespondenz hatte ich manchmal das Gefühl, seine Antworten an mich wurden von unterschiedlichen Leuten verfasst, auf jeden Fall waren sie stets freundlich, aufmerksam und liebevoll. Mysteriös war nur, dass er angeblich in Augusta/USA zuhause sein sollte, aber – nach investigativer Recherche – eine südafrikanische WhatsApp-Nummer hatte, die ich auch anrief. Seine Stimme klang überrascht und sein Englisch war wie das eines dunkelhäutigen Südafrikaners (ich war schon mal mit 21/22 Jahren drei Monate allein in Südafrika).

Bis mich dann ein Freund aufklärte und mir Links zu dem mir noch unbekannten Thema „Love Scamming“ und „Romance Scamming“ schickte. Scamming heißt Betrug, den es auf vielen Gebieten gibt. Liebesbetrug mit Heiratsschwindlern gab es zu allen Zeiten. Doch heute im Internet-Zeitalter sind die Methoden ausgebuffter. Die Porträt-Fotos sind meist geklaute Fake-Fotos von anderen gutaussehenden Personen, die von ihrem Glück gar nichts wissen. Ich schrieb Linkedin an, informierte sie über den ominösen Scammer. Alfred‘s Pseudo-Profil wurde gelöscht.

Hi Jutta,
I hope my email finds you well. Perhaps this might be a little surprising. I am one of your connections on LinkedIn, i came across your profile and then something about your profile picture caught my attention so i thought I’d say hi to the beautiful lady but being on LinkedIn i thought it might appear rude or unprofessional so i decided to write you via your personal email.
Please don’t find this rude if you’re already involved but otherwise it would be nice to know each other better.
Hope you enjoy the rest of your day.
Best regards,
Alfred

Reisen heilt! – Immer wieder aufs Neue

Quelle: unlimphotos.com
„Man/frau kann so alt werden wie eine Kuh und lernt immer noch dazu“, lautet ein Sprichwort. In den letzten drei Monaten habe ich einiges über Kühe, Baby Cows und das Leben junger Massai dazu gelernt. Sie haben mir Videos vom Kühe hüten aus dem tansanischen Busch und von ihren Familien geschickt. Die Menschen und ihre archaische Kultur interessieren mich immer noch. Ich würde sogar ihre Sprache Maa lernen, zumindest meine Kenntnisse in Kiswahili ausbauen. Ich würde ihnen eine Schule bauen, damit sie – Jungen wie Mädchen – dort lernen können und auch was zu essen bekommen. Durch Bildung und eine warme Mahlzeit am Tag – nicht nur Ugali (Maisbrei) – kann man einen Bewusstseinswandel erreichen, vielleicht sogar die traditionelle Praxis der grausamen Beschneidung ihrer Mädchen und Frauen abschaffen.

Als Alleinreisende bin ich nicht auf sie hereingefallen, habe mich körperlich nicht auf sie eingelassen, nur meine Gefühle hat es eine Zeitlang durcheinandergewirbelt. Doch das ist verschmerzbar, ebenso wie das „Lehrgeld“, das ich an Daniel und an einen weiteren Massai überwiesen habe, insgesamt rund 75 €. Ihre Familien und Kinder im tansanischen Busch konnten das Geld sicher gut gebrauchen. Aber ich steige jetzt aus, nehme kein Telefonat mehr an, rufe nicht mehr zurück, schicke kein Geld mehr.

Übrigens sind es nicht nur Massai, auch ein Tansanier aus Daressalam, der in meinem Resort auf Sansibar bediente, schrieb mich über WhatsApp an und wollte 100 USD (ca. 95 €), mit dem Versprechen, es mir zurück zu zahlen. Ich habe ihm „NO“ geantwortet. Wer weiß, ob ich es jemals zurück bekommen hätte. Auch bei uns wächst das Geld nicht auf den Bäumen!

Sollte ich Daniel jemals wiedersehen, werde ich versuchen, mit ihm zu reden. Ich weiß nicht, ob er mich verstehen wird, ob es in sein Weltbild passt. Ich maße mir nicht an, ihn oder andere verändern zu können. Das können nur starke, selbstbewusste Frauen, die verstehen, dass sie zwischenmenschlich-freundschaftlich-monetär zwar helfen können, aber selbst nur unbeschadet bleiben, wenn sie im Gegenzug nichts erwarten, vor allem keine anhaltende Befriedigung sexueller Defizite oder einsamer Gemütszustände. Alles andere ist Selbstbetrug und Schönfärberei. Wer tiefer in die Materie einsteigen möchte, dem empfehle ich den Film „Paradies: Liebe“ des österreichischen Regisseurs Ulrich Seidl.

Die Magie bleibt oder: Das Spiel mit dem Feuer

Pfingstmontag fahre ich mit der S-Bahn von München nach Starnberg zum Afrika-Karibik-Festival. Schräg gegenüber sitzt ein junger Mann, der fingerfertig Kunststücke und Kartentricks macht. Gebannt verfolge ich sie und frage ihn, ob er mir seine Visitenkarte gibt, vielleicht kann ich ihn mal buchen. Er zündet ein Papiertaschentuch an, aus dem Feuer taucht eine Visitenkarte auf, die er mir überreicht. Als ich den Namen darauf lese, reißt es mich: Er heißt „Daniel“, the Magician – der Magier. Seine E-Mail-Adresse enthält 97, sein Geburtsjahr ist 1997. Daniel, „mein“ Massai, ist 1996 geboren. Es bleibt spannend…

Quelle: unlimphotos.com

Weiterführende Links

maasaisbeachboys.blogspot.com

Männliche Scammer allgemein:
https://www.romancescambaiter.de/g2863-Scammer-maennlich-Galerie.html

Hörenswerter TED-Vortrag „Africa and the world“

23 Gedanken zu „Beachboys auf Sansibar“

  1. Hallo Jutta,
    ich war mit meiner Frau Herbst 2023 auf Sansibar und da ich wegen einer Beinverletzung nur mit Krücke unterwegs war, konnte ich nicht überall mit hin. Der Urlaub selbst und die Angestellten im Hotel waren Super nett und immer Hilfsbereit, dort würde ich auch gerne wieder Urlaub machen.

    Meine Frau hat sich tatsächlich anbaggern lassen, ihr Rotgekleideter Lukas hat ihr Seesterne gezeigt, sein Dorf gezeigt, sein Handy im Meer verloren. Meine Frau hat ihm einen Neukauf bezahlt, ohne mir was zu sagen.

    Bevor wir dann abreisten, musste er zu seiner kranken Mutter am Kilimanscharo und sein kleiner Bruder hatte sich
    gerade ein Bein gebrochen. Seine Rinder brauchen Medikamente.

    Jetzt redet er offen über ein eigenes Reisebüro, wo er Startkapital für braucht.
    Meine Frau übersieht alle Warnsignale, ich habe ihr deinen Bericht schon geschickt.

    Sie meint, ich wolle ihr die Freude am Leben verderben und will auf eigene Faust wieder dahin.

    Das wird Schiefgehen, Sie will mich nicht dabei haben.
    Ich habe Angst, das Sie nicht mehr zurückkommt, weil Sie an irgend einem Flughafen ohne Geld und ohne Handy festsitzt.

    Ich weiß nicht, wie ich Sie überzeugen kann, auf welchem falschen Weg Sie ist.
    Ich bin ja jetzt derjenige, der ihrem Glück im Weg steht.

    Ich weiß nicht mehr weiter.

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    • Hallo Peter,

      es tut mir Leid, dass Sie so etwas erleben müssen. Ich kann Ihnen auch keinen richtigen oder falschen „Ratschlag“ geben. Wahrscheinlich muss Ihre Frau diese Erfahrung selbst machen, um danach hoffentlich geläutert daraus hervorzugehen. Die Frauen, die sich mit Massai einlassen, sind meistens verblendet, ihre Sinne sind vernebelt, zumindest eine Zeitlang. Vielleicht gehen Ihrer Frau auch schon vorher die Augen auf, wenn sie Erfahrungsberichte von anderen Frauen liest. Das wäre zu hoffen.

      Ansonsten können Sie Ihrer Frau nur in Liebe beistehen und auf sie warten, bis sie diese Erfahrung durchlebt hat. Ich wünsche Ihnen alles Gute für 2024 und Ihrer Frau, dass sie ohne größeren finanziellen und seelischen Schaden zu Ihnen zurück findet.

      Herzlich
      Jutta

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    • Hallo Peter,
      es tut mir sehr leid, dass Deine Frau in die gleiche Falle getappt ist wie ich Ich war letztes Jahr dreimal auf Sansibar, die letzten beiden Male alleine Allerdings hat „mein“ Massai kein Geld von mir bekommen, zumindest nicht solche Summen (mal 1 $ für ne Cola oder so) . Ich gehöre nicht zu den Mzungus, die sich das Geld aus der Tasche ziehen lassen. Bitte richte Deiner Frau aus: Sie soll SOFORT aufhören, dem Massai Geld zu überweisen und schon gar nicht solche Summen für ein Business. Es wird kein „Happy end“ geben !!! Ganz im Gegenteil, wenn sie so weiter macht, wird er sie ausnehmen wie eine Weihnachtsgans. Ich habe auch lange gebraucht, um das zu verstehen Leider !!!
      Ich möchte hier jetzt nicht meine ganze Lebensgeschichte schreiben, wenn du mehr Infos oder einfach nur reden möchtest, kannst du mir gerne eine email schreiben. Ich bin auch gerne bereit, mit deiner Frau persönlich zu sprechen!

      Jutta darf dir gerne meine email Adresse weiterleiten!

      Darf ich fragen, an welchem Ort ihr Urlaub gemacht habt?

      Viele Grüße
      Iris

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    • Hallo meiner Frau hat unser Safariguide vom 2.1.-17.1.24 schöne Augen gemacht. Er stammt aus Arusha. Er erzählte von seinen Plänen und meine Frau versprach ihm 600 USD, ohne dass er sie überhaupt anfassen musste. Kaum zu Hause konnten beide nicht voneinander lassen am Telefon. Als soziales Projekt und tollen Menschen, die meine Nochehefrau wiedersehen musste, flog sie vom 5.4.-17.4.24 direkt zu ihm. Sie hatte mich mit der Reise überrumpelt. Und ich ahnte was kommen wird. Geschenke wurden mitgenommen. Sex ohne Ende. Nach ihrem Geständnis versuchte ich ihr zu beweisen anhand von einer anderen Betroffenen, dass er ein Lovescammer ist. Er wickelte sie dennoch wieder dermassen ein, dass sie jetzt am 24.5.24 ohne meine Zustimmung wieder zu ihm geflogen ist. Mein Fazit: Die Ehe ist beendet, er wird zumindest meine baldige Ex-Frau ruinieren. Durch die Scheidung verlieren wir beide unser Haus und unsere Altersvorsorge nach 17 Jahren Ehe. ALSO ACHTUNG LIEBE DAMEN: ES PASSIERT NICHT NUR AUF SANSIBAR SONDERN AUCH AUF DEM FESTLAND!!!

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  2. Hi, ich glaube, ich bin darauf reingefallen. Es war allerdings ein Animateur auf Sansibar im Waridi Beach (Sam). Wir hatten nichts intimes (nicht mal einen Kuss), aber er war so liebevoll. Er hat mir tagelang geschrieben aber nichts verlangt. Mir sehr geschmeichelt etc. Aber seit gestern morgen ist er nicht mehr online gewesen und meine letzte Nachricht ging nicht raus. Wie blind muss man eigentlich sein. Wahrscheinlich hat er schon die Nächste an der Angel. Ich könnte vor Wut auf mich selbst echt heulen.
    Danke für deinen Bericht, der mir die Augen geöffnet hat. DANKE DAFÜR

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  3. Sie reden untereinander, wissen genau welche mzungu wieviel Geld gibt….decken sich gegenseitig. Telefon verloren. Mama Krankenhaus. Kleiner Bruder Bein gebrochen. Vermieter in Zanzibar schmeißt ihn raus. Weil Miete nicht bezahlt ….die gleichen Geschichten. Und die mütterlichen Gefühle, die sie am Anfang erwecken…..weit von zu Hause. Missing my mom. My family. My family is looking at me…… blablabla ….

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  4. good afternoon, I want to publish a post, I met massai on kendwa issaya sayreni,he also has a name ndakote he is from kvedibom,I want to learn more information about him so as not to fall into the trap

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  5. Hallo Jutta,
    auch ich war vor einigen Wochen auf Zanzíbar und lernte einen sehr attraktiven Beachboy kennen.
    Ich machte ihm schnell klar, dass ich keine Sugar Mum bin.
    Ich genoss die Zeit mit ihm.
    Als ich zuhause war, kam täglich ein Anruf und per WhatsApp Liebesschwüre.
    Ich antwortete nicht mehr, irgendwann wäre auch von ihm eine Bitte ausgesprochen worden, ihm zu helfen.
    Sie sind da sehr geschickt in Ihrer Wortwahl.
    Ich hatte oft bei den Telefongesprächen und den übersetzten WhatsApps das Gefühl, dass es ein gewisses Netz ist, das zusammen arbeitet. Habe es auch O., dem Beachboy, mitgeteilt.
    Vor zwei Wochen hatte er in seinem Statusspruch meinen Namen mit der Bitte „Rufe mich bitte an, habe mein Telefon verloren“.
    Das war zu 100 Prozent eine Bitte an mein Gefühl. Ich habe nicht geantwortet. Jede Frau sollte die Zeit genießen, aber spätestens beim Rückflug nur die Zeit als schöne Erinnerungen behalten.

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    • Hallo Monika,
      ich hoffe, du kannst mir weiter helfen. Auch ich habe Anfang Juni 2023 einen jungen Beachboy (als Massai „verkleidet“) auf Sansibar kennengelernt. Sein Name fängt auch mit „O“ an und die Story mit dem Telefon kommt mir auch bekannt vor. Angeblich würde er in dem Krankenhaus des Ortes arbeiten. Jetzt zu meiner Frage: Hast du diesen Beachboy zufällig in der Nähe des Hotels „Neptune Pwani Beach Resort“ in Pwani Mchangani / Kiwengwa kennengelernt? Ich hoffe, du kannst mir weiter helfen, ich möchte nicht in eine Falle „tappen“.

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      • Hallo Iris,es scheint sich tatsächlich um OLE zu handeln.Er ist sehr liebenswert,aber rief mich fast täglich an mit Liebesschwüren.Glaube ihm nicht.Es ist seine Masche und irgendwann fängt er an ,das Mama krank ist und …..Ich fliege im Dezember wieder nach Zanzíbar,aber nicht wegen OLE,sondern weil es mir dort gut gefällt.
        Es ist nicht einfach,er ist ja wirklich sehr hübsch,spricht allerdings kaum englisch.Glaube ihm nicht.LG Monika

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      • Guten Morgen Iris,ich habe Dir ja gestern schon geantwortet.Hatte aber vergessen,dass es sich bei Dir wirklich um OLE handelt.Er hilft wohl tatsächlich im Hospital ab und zu aus,ich habe es ja gemerkt als ich dort war.
        Ich war Gast im Neptune Hotel.
        Aber du wirst sehen,die Bitte nach einem Handy,Kauf von einer Kuh wird kommen.
        Ich bin eine sehr erfahrene Frau und lasse mich Gott sei Dank nicht blenden.
        Bin allerdings gespannt wie er sich verhält wenn er mich im Dezember sieht.
        Liebe Grüße Monika
        Du kannst mich gerne mal privat anschreiben,ich habe schöne Fotos von OLE

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  6. Hallo Jutta!

    Schöner Artikel! Ich war 2021 allein auf Sansibar und und es hätte traumhaft sein können, aber die beachboys haben diesen Urlaub leider ziemlich verdorben. Keinen Meter am Strand spazieren zu können, ohne auf höchst unangenehme und aufdringliche Weise angeflirtet zu werden, empfand ich als so widerlich, dass ich (leider) keinen weiteren Urlaub in dieser Region machen werde, obwohl die Insel mit ihrer Geschichte, dem tollen Essen und den Traumständen wirklich Potenzial hat.
    Sehr sehr schade.

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    • Ja, wirklich schade, Christine. Leider bleibt es nicht nur beim Flirten. Manche „white ladies“ verfallen den smarten Massai mit Haut und Haar und schicken regelmäßig Geld. Es scheint ein System dahinter zu stehen, in dem alle Familienmitglieder in Tanzania mitmischen und das System mittragen. Money makes the world go round!

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  7. Hallo liebe Jutta,
    Vielen Dank für Deinen tollen Reisebericht. Wie heißt es so schön: Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Das trifft zu 100 % auf Dich zu. Du bereist die ganze bucklige Welt, mit dem Motto: „Reisen heilt.“ Wie recht Du hast.
    Leider kann ich alte Schachtel nicht mehr reisen, aber ich genieße Deine außergewöhnlichen Reiseberichte und spinne mir dann aus, dass ich die schönen Gegenden, die Du beschreibst, unsicher mache. Meine Fantasie kennt auch mit 90 keine Grenzen. In diesem Sinn grüße ich dich ganz herzlich und freue mich schon auf Deinen nächsten Reisetripp.
    Monika

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  8. Hi Jutta!
    Ja, das ist ein interessanter Artikel, der mich auf eine neue Idee bringt:
    Ich schule auf Beachboy in München um. Fehlen nur noch die kapitalkräftigen Frauen, aber die sollten sich im schönen München ja zur Genüge finden lassen 🙂
    Dann kannst Du in 2 Jahren einen Artikel über mich schreiben.
    Gruß,
    FutureSeducingLoverBoy

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  9. Dass weiße Frauen mit den weißen Männern nicht so glücklich zu sein scheinen, hat sich wohl in der ganzen Welt herum gesprochen. Dieses Phänomen gibt es tatsächlich überall und es stellt sich die Frage, welche Verletzungen dahinter stecken, denn der Selbstbetrug geht bei manchen Frauen bis zur Selbstaufgabe und der Existenzgefährdung.
    Ein spannender, ehrlicher Artikel – vielen Dank, Jutta.

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